Ulla Haesen & Decebal Badila: Beleza do Brasil

ABONA BEACH, Kleingemünd, Schwimmbadstraße 24 >>>

Freitag, 8. Juli 2016 um 20 Uhr

Eintritt: 12/9€

„Beleza Do Brasil“: Die Schönheit Brasiliens Das Duo Ulla Haesen und Wilhelm Geschwind bietet ein Programm mit Musik und mehr rund um das Gefühl der Menschen am Zuckerhut. Man kann sich Brasilien politisch, historisch, kulturgeschichtlich oder wie auch immer nähern, begreifen wird man das Lebensgefühl der rund 200 Millionen Einwohner des Landes dadurch kaum. Man kann aber auch versuchen, eine Tür aufzumachen, die geradewegs ins künstlerische Herz Brasiliens führt, um zumindest ein wenig zu erahnen, wie tief und reich allein das Lebensgefühl der Brasilianer am Zuckerhut in Rio de Janeiro ist, das sich im Samba, im Bossa Nova, in der melancholischen Tiefe der „Saudade“, der Sehnsucht oder der „Tristeza“, der Traurigkeit, einen Ausdruck geschaffen hat, für den auch sensible Europäer empfänglich sind. In ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit brasilianischen Musikern hat sich die Deutsch-Finnin Ulla Haesen einen direkten Zugang zu dieser Musik erarbeitet. Längst steht ihr Name für authentischen, hochklassigen Bossa Nova. Ihre feinfühligen Interpretationen werden dabei selbst im Ursprungsland mit Begeisterung aufgenommen. Dabei ist es gerade ihre sehr reduzierte und sparsame musikalische Stilistik, mit der sie sich den großen Komponisten wie Joyce Moreno, Carlos Lyra oder Ivan Lins nähert, durch die sie das Wesentliche dieser einzigartigen Musik freilegt. Gemeinsam mit dem Bassisten Decebal Badila, der seinen Sechssaiter-Bass sowohl begleitend als auch als Melodieinstrument einsetzt, gestaltet die Sängerin und Gitarristin Ulla Haesen in ihrem Programm „Beleza Do Brasil“ (Die Schönheit Brasiliens), ein äußerst intensives Musikerlebnis, das die Zuhörer ohne musikalische Redundanz geradewegs die tiefe Leidenschaft und berauschende Lebensfreude der brasilianischen Seele offenbart. Großen Anteil daran hat vor allem die ausdrucksstarke Gesangsstimme von Ulla Haesen und ihr grooviges Gitarrenspiel. Geschwind hat sich darüber hinaus längst einen Namen mit seinem ungewöhnlichen Spiel auf dem eigens für ihn entwickelten Instrument – dem „Piccolo Double Bass“ – gemacht, ein Spiel, das er dazu noch mit perkussiven Elementen zu bereichern weiß.' Eintritt: 12/9€

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© Jens Fiedler